Die Funktionsweise des menschlichen Geistes

Die meisten Menschen kennen folgenden Effekt:

Man lernt in der Schule und im Studium ganz viele Dinge. Aber später im Beruf braucht man fast nichts davon.

Und jetzt kommt der zweite dazugehörige, ganz wichtige Punkt:

Aber das, was man braucht, hat man sich in Null Komma Nichts angeeignet!

Das ist nämlich der Witz:

Schöpferische Ziele, die ein Mensch verfolgt, bringen das Wissen, das zu ihrer Erreichung nötig ist, einfach vollkommen mühelos mit.

Mit anderen Worten:

Wenn man ein schöpferisches Ziel verfolgt, fliegt einem das dafür nötige Wissen einfach so zu.

Das ganze eingepaukte Wissen ist vollkommen nutzlos.

Der Mensch glaubt, er müsste ganz viel Wissen in seinem Kopf auf Vorrat ansammeln. Aber das ist vollkommen überflüssig. Jedes schöpferische Ziel führt gleichzeitig zu dem Wissen, das damit verbunden ist.

Und außerhalb schöpferischer Ziele braucht es kein Wissen.

Wenn ein Mensch das begreift, vereinfacht sich sein Leben auf beinahe unglaubliche Weise. Diese riesige, permanente Anstrengung, Wissen im Kopf auf Vorrat anhäufen und horten zu müssen, entfällt einfach.

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Stichworte:
Geist